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Kostenvergleich

Sie möchten ihr Heizsystem erneuern und suchen nach möglichen Alternativen? Dann sind sie bei uns genau richtig. Folgend ein Amortisationsvergleich der Heizungssysteme Gas und Infrarot.

Wie hoch sind die Kosten bei einer Infrarotheizung?

Für einen aussagekräftigen Amortisationsvergleich zwischen einer Gasheizung und einer Infrarotheizung (IR) müssen Sie weit mehr als nur die Anschaffungskosten betrachten.

Hier ist eine Checkliste aller Datenpunkte, die Sie berücksichtigen sollten, unterteilt in die vier entscheidenden Kategorien.

Investitionskosten (CAPEX)

  • Gerätekosten:
    • Gas: Kosten für Brennwerttherme, Wasserspeicher, Abgassystem, Verrohrung und Heizkörper (bzw. Fußbodenheizung).
    • Infrarot: Anzahl der benötigten Paneele × Preis pro Paneel (abhängig von Wattzahl und Design).
  • Installationskosten:
    • Gas: Arbeitsstunden für Heizungsbauer, Gasanschlusslegung (falls nicht vorhanden), hydraulischer Abgleich.
    • Infrarot: Arbeitskosten für Elektriker (neue Leitungen, Unterputzdosen, Thermostate). Hinweis: In Altbauten muss oft die Hauselektrik verstärkt werden, was teuer werden kann.

Förderungen gibt es für beide Heizungsarten aktuell meist nicht.

Laufende Betriebskosten (OPEX)

Energiebedarf (in kWh/Jahr):

  • Aktuelle Energiepreise (Cent/kWh):
    • Gas: z. B. 9–12 Cent/kWh.
    • Strom: z. B. 30–40 Cent/kWh.
  • Grundgebühren:
    • Gas: Zählergrundgebühr.
    • Strom: Evtl. Grundgebühr für separaten Heizstromzähler (falls genutzt). Meist aber 0 €.

Wichtig: 1 kWh Gas ist nicht gleich 1 kWh Strom in der Wärmewirkung. Gasheizungen haben Verluste (Wirkungsgrad ca. 90–95%). Infrarotheizungen wandeln Strom fast 1:1 in Wärme um, erzeugen aber Strahlungswärme, wodurch die Raumlufttemperatur oft 1–2 Grad niedriger gehalten werden kann bei gleichem Komfort.

Wartung und Instandhaltung

  • Gasheizung:
    • Jährliche Wartung durch Fachbetrieb (ca. 150–250 €).
    • Schornsteinfeger (alle 1–3 Jahre, ca. 50–80 €/Jahr umgelegt).
    • Reparaturrücklagen (Verschleißteile wie Brenner, Pumpen).
  • Infrarotheizung:
    • Wartungskosten: 0 € (systembedingt wartungsfrei).
    • Lebensdauer: Hochwertige Paneele halten oft 20+ Jahre, aber Thermostate/Elektronik können früher ausfallen.

Dynamische Faktoren (Zukunftsprognose)

Ein statischer Vergleich (Stand heute) reicht nicht, da eine Heizung 15–20 Jahre läuft.

  • CO₂-Preis: Der CO₂-Preis für fossile Brennstoffe (Gas) steigt jährlich (aktuell 55 €/Tonne, steigend auf 65 €+). Das wird Gas sukzessive verteuern.

Gasheizung

Kosten für den Neubau des Heizungssystems liegen bei ca. 55.000,00 €, zzgl. laufender Wartung und anfallenden Reparaturen.

Verbrauch nur für die Heizung (ohne Warmwasser) wird mit 24.000 kWh/Jahr angegeben.

Bei 13,7 Cent / kWh ergibt das

  • 3.288 € p.a. und damit
  • 275 € mtl. Abschlag

Infrarotheizung

Kosten für unser Heizungssystem liegen bei ca. 13.000,00 €. Keine Wartung nötig, sehr lange Lebensdauer.

Entsprechend der Raumaufteilung 12 Paneele (Musterbeispiel) mit einer Gesamtleistung von 7,7 kW, einer durchschnittlichen Heizdauer von 8h täglich bei 37 Cent/ kWh ergibt das

  • 4.100 € p.a.
  • 340 / 210 €. mtl. Abschlag

Bei der Infrarotheizung ist noch zu berücksichtigen, dass Schlafzimmer und Flure (ca. 4,0 kW) nur wenig genutzt werden – die mögliche monatliche Kosteneinsparung liegt bei ca. 120€ bis 140€.

Die monatlichen Kosten für beide Heizsysteme sind ähnlich – in der Anschaffung ist die Infrarotheizung deutlich günstiger! Langfristig verbraucht die Infrarotheizung über 30% weniger Endenergie als die Gasbrennwertherme.

Zu diesem Ergebnis kommt die unabhängige Studie des Fraunhofer Instituts an der Technischen Universität Dresden: „Studie in Zwillingshäusern belegt: Infrarotheizungen benötigen weniger Endenergie als konventionelles Heizsystem.“ (Quelle: Studie Fraunhofer IBP 2024)

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Prof. Leukefeld und Prof. Rieck erklären das Kosten-/Nutzenverhältnis versch. Heizungsformen. Auch Infrarot.

Vorteile der Infrarotheizung

  • Durch die schnell reagierenden, thermostatgesteuerten Infrarotpaneele kann die benötigte gesunde Strahlungswärme individueller gesteuert werden. Hier liegt ein weiteres Einsparpotential.
  • Durch den Einsatz von Infrarotpaneelen wird dem Mauerwerk Restfeuchte entzogen und im Raum verteilt (gesundes Raumklima), der Dämmwert der Wände wird dadurch erhöht.

Die Werte können je nach Baumaterial, Dämmung und Fenstern variieren. Bei Lehmhäusern und Fertighäusern können die berechneten Verbrauchskosten um bis zu 40 % niedriger liegen.

Häufige Fragen

Die Kosten im Blick

Ist eine Infrarotheizung billiger als eine Gasheizung?

Die Anschaffungskosten für ein EFH mit 150 qm sind bei der Infrarotheizung mit 13.000€ gegenüber der Gasheizung mit ca. 55.000€ erheblich geringer.

Die monatlichen Kosten sind ähnlich, wobei es bei Infrarotheizungen noch viel Einsparpotential durch das eigenen Verhalten ergibt.

Ist eine Infrarotheizung dimmbar?

Ja, unsere Infrarotmodule sind durch Temperaturfühler und Steuereinheiten regelbar / dimmbar.

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